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PROJEKTE
Entwicklung von Dorfläden
Wie Dorfläden wieder auf eigenen Füßen stehen können
Exkursion zu einem der erfolgreichsten Dorfläden in ganz Deutschland

Früher waren Dorfläden hierzulande eine Selbstverständlichkeit. Sie boten regionale Produkte für den täglichen Bedarf an. Ein Schwätzchen mit anderen Dorfbewohnern gehörte oft zum Besuch im Dorfladen dazu.

Seit einigen Jahren versuchen  Gemeinden in Deutschland, Dorfläden wieder aufleben zu lassen. Denn in vielen Gegenden fehlt die Nahversorgung. Wer in Wittelshofen oder Röckingen am Hesselberg lebt, muss mit dem Auto fahren, wenn der Kühlschrank leer ist. Dabei ist wohnortnahes Einkaufen ein Grundbedürfnis des Menschen.

„Dorfläden dienen der Erhaltung der Ortskerne“, sagt Ute Vieting. Die Regionalmanagerin findet, dass die Läden heutzutage neben Lebensmitteln auch Pakete annehmen oder rezeptfreie Arzneimittel ausgeben könnten. Auch ein Geldautomat und ein Fotoladen wären Möglichkeiten, Dorfläden zu bereichern. Und sie haben auch eine soziale Funktion: Für ein Schwätzchen trifft man sich nach dem Einkauf gern am Stammtisch mit Kaffeeautomat.

Damit sich ein Dorfladen auch finanzieren kann, müssen neue Konzepte her. Oft werden Dorfläden von Genossenschaften betrieben. Weil die Bevölkerung des Dorfes Anteile am Laden hat, kauft sie dort auch gerne ein. In Arberg, Unterschwaningen und Langfurth haben sich Dorfläden bereits bewährt. Bügermeister Jürgen Nägelein ist begeistert vom Arberger Dorfladen: „Wenn es ihn noch nicht gäbe, wir müssten in neu gründen.“

Einer der erfolgreichsten Dorfläden Deutschlands indes befindet sich in  Wolferstadt im Landkreis Donau-Rieß: 90 Prozent der ansässigen Bevölkerung kaufen in „ihrem“ Dorfladen ein. Warum der Laden so erfolgreich ist, will die Region Hesselberg am 2. September im Zuge einer Exkursion nach Wolferstadt herausfinden. Jeder Interessierte kann daran teilnehmen. Abfahrt ist um 16.30 am Schloss Unterschwaningen in Fahrgemeinschaften, Rückkehr um ca. 22.00 Uhr nach einer gemütlichen „fränkischen“ Einkehr mit Ideenaustausch.
Wer weiß – vielleicht wird schon bald der erste Dorfladen am Hesselberg seine Pforten öffnen.

Anmeldung zur Exkursion: Frank Hitzelsberger, Tel: 09836/9237;                               Email: projekte@region-hesselberg.de

 

Ausbau des Regionalthekenkonzeptes
durch Gründung einer Vermarktungs- und Vertriebsgesellschaft

Dorfladen Arberg
Dienstleistungszentrum als kommunales Sonderunternehmen

Schmalzmühle - Käsevermarktung und Denkmalpflege
Einrichtung eines "Käseseminarraums" unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange


Im Arberger Dorfladen gehört u. a. ein Lieferdienst für ältere oder kranke Bürger zum Service.

Große Schlussrunde auf der Zukunftskonferenz Wirtschaft im November 2003 in Dinkelsbühl

© Region Hesselberg
Geändert: Mittwoch, 08. Dez 2010