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WIRTSCHAFT
Römerpark

Projektgruppe Römerpark
Zielstellung, Projektverlauf und Protokolle

Zielformulierung der Projektgruppe: Um weitere wichtige Erkenntnisse zur Siedlung zu bekommen und einzelne Gebäudestrukturen vor Ort zeigen zu können, ist eine teilweise Freilegung geplant. Diese Ausgrabungen können bereits kurzfristig eine zusätzliche Attraktion für Einheimische und Touristen (Besichtigung der Grabung, Teilnahme an einer Laiengrabung) bieten. In diesem Zusammenhang muss auch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege von diesen Zielen überzeugt werden (wegen der Erteilung der Grabungsgenehmigung).

Auf Dauer muss die Fläche attraktiver werden, um mehr Interessierte anzusprechen. Neben den bereits genannten Ausgrabungen gehören weitere Beschilderung, evtl. Aufbau einzelner Gebäude, experimentelle Archäologie, Events (Römermarkt, Theateraufführungen) und ein Themencenter dazu. Im Rahmen der Vermarktungsmöglichkeiten wäre es denkbar, auf Dauer verschiedene Artikel aus dem Bereich des römischen Lebens anzubieten (z. B. „römisches Essen in Konservendosen“, Repliken von römischen Alltagsgegenständen wie Kleidung, Geschirr, ...). Dabei könnten verschiedene Direktvermarkter der Region Hesselberg eingebunden werden. Die Vermarktung des Römerparks Ruffenhofen wird in direktem Zusammenhang mit dem Limes erfolgen. Dieser historische Zusammenhang wird auch im bestehenden Projekt „Limes als archäologische Entdeckungs- und Erfahrungsmeile mit Schwerpunkt Ruffenhofen“ verfolgt.
 
Um das Projekt dauerhaft entwickeln zu können, muss die Trägerschaft des Zweckverbands Römerkastell Ruffenhofen erweitert werden. Außerdem sollen Partner aus der Wirtschaft gesucht werden, die sich hier einbringen können. Finanzierungsmöglichkeiten bieten sich auch durch Stiftungen, ABM-Kräfte, Sponsoren, EU, Bund, Land, Bezirk und Landkreis. Um die bisher angestellten Archäologen weiter beschäftigen zu können, sollen weitere Kommunen finanzielle Mittel bereitstellen, auch wenn sie nicht dem Zweckverband beitreten (können).
Zur dauerhaften Entwicklung des Projektes gehört auch die Erstellung eines Mehrjahresplanes (bis zu 20 Jahre), in dem die Entwicklung des Römerparks Ruffenhofen skizziert wird. Dies kann bereits kurzfristig begonnen werden, auch wenn der Mehrjahresplan personellen und finanziellen Unabwägbarkeiten ausgesetzt ist.

Wenn der Römerpark Ruffenhofen in einigen Jahren an Attraktivität gewonnen hat, dann wird er viele Interessierte aus der Region Hesselberg (Stärkung des Heimatbewusstseins!) und aus der Gruppe der Touristen ansprechen. Dadurch können bestehende Einrichtungen in der Gastronomie und im Bereich von Übernachtungsmöglichkeiten gestärkt, erhalten und ausgebaut werden. Auf Dauer werden auch neue Arbeitsplätze direkt im Römerpark entstehen.

Die Projektgruppe arbeitet direkt mit dem Arbeitskreis "Limes-Ruffenhofen" zusammen, der identische Ziele verfolgt.

Projektverlauf:

13.03.2004
  Zwischenbericht zum Projektstand: Diese Projektgruppe hat sich in den Arbeitskreis Limes / Ruffenhofen, der Lokalen Aktionsgruppe LAAW, integriert. Mehrere Sitzungen haben stattgefunden. Bis zum 14.05.2004 soll das Entwicklungskonzept Römerpark Ruffenhofen bis 2008 festgelegt werden.

17.12.2003  Sitzung des Arbeitskreises Limes-Ruffenhofen mit der Projektgruppe Römerpark

07.-09.11.2003  Diese Projektgruppe gründete sich während der Zukunftskonferenz Wirtschaft für die Region Hesselberg. Protokoll

Weitere Protokolle des Arbeitskreises Limes-Ruffenhofen. Protokolle


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Geändert: Samstag, 02. Dez 2006