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PROJEKTE
Bayerisches Gartennetzwerk
LEADER Kooperation zum "Bayerischen Gartennetzwerk"

Das Bayerische Gartennetzwerk

Umsetzung- und Nutzungskonzept InWertSetzung

Gärten und Parks sind gestaltende Freiräume. Für Bayern hat sich die Gartenbranche längst zu einem nicht mehr wegzudenkenden wirtschaftlichen Standbein entwickelt. Rund 10 Milliarden Euro Umsatz machen 33.000 Unternehmen in Bayern jedes Jahr mit ihren rund 840.000 Beschäftigten und 2.400 Auszubildenden. Für viele Freizeitgärtner ist das Arbeiten im Garten Entspannung, Regeneration und Freude. Rund 2 Mio. Gartenbesitzer bewirtschaften in Bayern eine Fläche von ca. 135 000 ha. Dabei lassen sich die Gartenbesitzer diese Gestaltung etwas kosten. Rund 2,5 Mrd. Euro umfasst der Gesamtmarkt Garten. Alles Zahlen die sich in der Statistik Gartenbau Bayern wiederfinden.

Für die Region Hesselberg sind dies Zahlen, die zeigen, dass der Gartensektor Zukunft hat – gerade im Ländlichen Raum. Trotzdem steht der Gartenbau dauerhaft vor neuen Herausforderungen. Auf Bundesebene wird díes deutlich in der Zukunftsstrategie Gartenbau aufgezeigt.

Darum haben sich Leader Regionen zu einer Koopertion zusammengeschlossen. Mit Hilfe von Leader wird nun bayernweit und regional das Umsetzungs- und Nutzungskonzept „InWertSetzung“ umgesetzt. In einem einjährigen Projekt sollen aber nicht nur Daten gesammelt und ausgewertet werden, sondern mit den Akteuren vor Ort zukünftige Projekte und Maßnahmen für den nächsten Schritt formuliert werden.

Durchgeführt durch die Bürogemeinschaft FUTOUR und HORTEC. Die Federführung hat die Region Hesselberg inne.

Gegenüber den Gartennetzwerken im übrigen Deutschland wird in Bayern verstärkt der Fokus auf Wertschöpfungsketten gelegt. Beim Tourismus erfolgt Wertschöpfung nicht nur beim besuchten Park, sondern weit darüber hinaus. Von dieser sogenannten Umwegrentabilität profitiert bspw. auch stark der Handel.

Denn: wer als Hobbygärtner auf Besuch in einem Park ein schönes Arrangement sieht, setzt diese Inspiration gerne in seinem eigenen Garten um. Für die fachliche Beratung wendet man sich gerne an ortsansässige Gartenbaubetriebe, Floristen oder Gärtnereien!

Schon der Gartenfreund und Dichter Johann Wolfgang von Goethe ließ sich durch die Gartenkunst in seiner Seele berühren. In vielen Briefen und Aufzeichnungen brachte er seine Empfindungen in Gedichten und Zitaten zum Ausdruck, wie auch zum Besuch des Wörlitzer Parkes:

"Hier ists jetzt unendlich schön. Mich hats gestern Abend, wie wir durch die Seen, Kanäle und Wäldchen schlichen, sehr gerührt, wie die Götter dem Fürsten erlaubt haben, einen Traum um sich herum zu schaffen."

In Deutschland etablieren sich landesweit Gartennetzwerke, um Kompetenzen zusammenzuführen und die Marktpositionierung der Gärten und Parks zu verbessern. Die Vernetzung und Kooperation regionaler Garteninitiativen bündelt die Aktivitäten und finanziellen Ressourcen.

Für die LEADER Regionen leisten Gärten einen wichtigen Beitrag zur Regionalentwicklung,

  • in dem sie Identität vermitteln,
  • das ökologische Gleichgewicht bewahren,
  • in Vergessenheit geratenen Gartenpflanzen wider in das Bewusstsein rücken und
  • eine regionale Wertschöpfung herbeiführen
  • und die regionale Wirtschaft stärken

Durch eine bayerischen LEADER Kooperation soll nun das Projekt "Bayerisches Gartennetzwerk" angeschoben werden, um für die Regionen diese positiven Potentiale zu erschließen. 

Links und weitere Hintergründe

Vorträge

  • Projekt - Die Gärten in Franken; Christine Bender Landwirtschaftsrätin; Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen Gartenbauzentrum Bayern Nord

Öffentlichkeitsarbeit

Links

 




Die beteiligten LEADER Regionen

LEADER Manager Wolfram Stapff in der Diskussion

(v. r. n. l.)Herr Dr. Andreas Becker, Herr Dr. Horst von Zerboni di Sposetti, Frau Ute Vieting

Der Gastgeber Freiherr von Süßkind

Herr Landrat Rudolf Schwemmbauer

Kleingruppe Marketing beim 2. Kooperationstreffen

Präsentation der Ergebnisse Kleingruppe Definition beim 2. Kooperationstreffen

Die Teilnehmer des 2. Kooperationstreffen

© Region Hesselberg
Geändert: Donnerstag, 01. Nov 2012