Der Hesselberg

Der Hesselberg ist die zentrale Landmarke und Namensgeber der Region. Er ist Hauptanziehungspunkt für Erholungssuchende, Besucher und Touristen. Der Hesselberg ist mit 689,4 m die höchste Erhebung Mittelfrankens und prägt damit das Landschaftsbild. Für die Anwohner und Besucher aus der weiteren Region ist er ein wichtiges Naherholungsziel für Wander-, Spazier- und Aussichtsausflüge.

 

Er liegt in den Gemeindegebieten von Ehingen, Gerolfingen, Röckingen und Wittelshofen. Der Hesselberg wird als eines der schönsten und bedeutendsten Geotope Bayerns bezeichnet. Durch die besondere Lage und Geologie konnten sich auf dem Hesselberg zahlreiche seltene und geschützte Tier und Pflanzenarten ansiedeln.

Der 294 Hektar große Bereich des Hesselbergs im gleichnamigen Schutzgebiet ist Teil des europaweiten Biotopverbundsystems, welches selten gewordene Lebensräume sowie gefährdete Tier- und Pflanzenarten unter Schutz stellt. Vor allem die beweideten Magerrasen an den Hängen des Hesselbergs bieten Lebensraum für ein einzigartiges Arteninventar. Des Weiteren finden sich verschiedene Hecken- und Gehölzstrukturen bis hin zu Wäldern, aufgelassene Steinbrüche und auch Streuobstwiesen.

 

Eine Besonderheit bildet die Zugänglichkeit des Gipfels, der motorisiert angefahren werden kann, was insbesondere auch für Ältere und Mobilitätseingeschränkte die Chance bietet die Aussicht zu genießen. Auf und über den Berg führen mehrere Wander- und Mountainbike-Wege. Für Radfahrer stellen auch die 250 Höhenmeter eine Herausforderung dar, welche sie auf der 3 km langen asphaltierten Straße ab Gerolfingen zurücklegen können. Diese Strecke war sogar schon Bestandteil einer Etappe der Deutschland-Tour.

 

Auf dem Hesselberg ist das Evangelische Bildungszentrum Hesselberg (EBZ Hesselberg) angesiedelt, das vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten mit Übernachtungsmöglichkeit bietet und eine für die Öffentlichkeit zugängliche Gaststätte betreibt. Zudem finden jährlich mehrere Großereignisse auf dem Hesselberg statt (z. B. Bergmesse, Kirchentag), die eine hohe Zahl von Besuchern anziehen. Ein gut frequentiertes Jugendfreizeitheim wird ebenfalls für Fortbildungen und Freizeitaktivitäten in der Natur genutzt.