ILE-Region hesselberg | limes

Interkommunaler Zusammenschluss von 10 Kommunen rund um den Hesselberg

Unsere ILE-Region

In der ILE-Region hesselberg I limes haben sich die zehn Kommunen Ehingen, Gerolfingen, Langfurth, Mönchsroth, Röckingen, Unterschwaningen, Wassertrüdingen, Weiltingen, Wilburgstetten und Wittelshofen bereits Ende 2016 zusammengeschlossen, um die Zukunft ihrer Region gemeinsam in die Hand zu nehmen. Zusammen mit engagierten BürgerInnen haben sie über Monate hinweg ein integriertes räumliches Entwicklungskonzept (ILEK) erarbeitet, welches Ende 2017 auf den Weg gebracht werden konnte.  


Darin enthalten sind Zukunftsthemen und Projekte, die die BürgermeisterInnen in den kommenden Monaten und Jahren als kommunaler Verbund umsetzen wollen. Die Projekte sind gegliedert nach verschiedenen Handlungsfeldern, wie z.B. „Dorf und Siedlung“, „Freizeit und Tourismus“ oder „Wirtschaft und Gewerbe“ und dienen der Steuerung der Regionalentwicklung.

 

Mit der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) unterstützen die Ämter für Ländliche Entwicklung ländliche Gemeinden, die sich freiwillig zusammenschließen, um gemeinsam eine zukunftsorientierte und lebenswerte Region zu gestalten. 


Alle Projekte dienen dabei der Erfüllung der Leitziele der ILE-Region hesselberg I limes:

Regionalbudget 2022  

Ab sofort können Projektanträge eingereicht werden!

Die ILE-Region hesselberg | limes hat erneut die Umsetzung des Förderprogrammes „Regionalbudget“ beschlossen. Damit können auch im Jahr 2022 Kleinprojekte von Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen, Kirchen, Landwirten oder Kommunen gefördert werden. Die Kleinprojekte werden mit einem Fördersatz von bis zu 80% der Nettokosten bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 Euro. Die Projektsumme darf maximal 20.000 Euro (netto) betragen, die minimale Projektsumme muss bei 625 Euro (netto) liegen. Die Mehrwertsteuer wird nicht gefördert.


Zulässig sind die verschiedensten Kleinprojekte, sofern sie zur Weiterentwicklung der Region beitragen, den Zielen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes sowie der Förderrichtlinie der Region entsprechen. Zudem dürfen die Projekte noch nicht begonnen worden sein. Außerdem müssen die für 2022 beantragten Projekte bis zum 20. September 2022 vollständig umgesetzt und abgerechnet werden können. Alle weiteren Informationen zum Antragsverfahren finden Sie in unserem  Förderaufruf.

Um am Auswahlverfahren teilzunehmen, können bis zum 28. Februar 2022 Projektanträge eingereicht werden. Nutzen Sie hierfür die Förderanfrage und senden Sie diese per E-Mail an das Team der Umsetzungsbegleitung (siehe Kontakt).


Wir freuen uns über Ihre Anträge und die Möglichkeit, das Engagement in der Region zu unterstützen! Gerne beraten wir interessierte Projektträger auch telefonisch oder per E-Mail. Beachten Sie außerdem unsere Hinweise für Antragsteller, diese liefern einige wichtige Hinweise, die bei der Antragstellung, Projektumsetzung und späteren Abrechnung der Projekte zu beachten sind. Darin enthalten ist außerdem ein Ablaufschema, das zeigt wer wann wofür zuständig ist.


Kontakt (Beratung & Antragstellung)

 Umsetzungsbegleitung ILE-Region hesselberg | limes

Hannes Bürckmann & Melanie Darger
 Tel.: 07936 / 99 05 20

ile-hesselberg-limes@neulandplus.de
 

Verantwortliche Stelle:
Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg 

 

Weitere Dokumente:

Offizieller Förderaufruf (alle Informationen zur Antragstellung, Fördermodalitäten und den Projektauswahlkriterien)

Förderanfrage Regionalbudget 2022 (dieses Antragsformular ist per E-Mail an die Umsetzungsbegleitung zu senden)

Informationen zum Förderprogramm Regionalbudget

Hinweise für Antragsteller (alles was Sie sonst noch wissen müssen)

Durchführungsnachweis (dieses Formular ist nach Abschluss des Projektes per Mail inkl. der zugehörigen Unterlagen bei der Umsetzungsbegleitung einzureichen)

⇒ Weitere Informationen zum Regionalbudget finden Sie im Förderwegweiser des Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

⇒ Beachten Sie auch das Merkblatt des Ministeriums zur Durchführung von Kleinprojekten 

⇒ Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen der EU-Verordnung Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013 (De-minimis-Beihilfe Gewerbe) zu beachten (Merkblatt zu den De-minimis-Beihilfen) und es ist gegebenenfalls eine De-minimis-Erklärung abzugeben

 

Daseinsvorsorge

Erhalt, Verbesserung und Erweiterung der bestehenden Einrichtungen der Daseinsvorsorge sowie innovative Ansätze der Daseinsvorsorge 

Lebensqualität

Die Region Hesselberg zu einer Region mit hoher Lebensqualität zu entwickeln 

Klima, Energie & Umwelt

In der Region Hesselberg die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen 

Regionale Wirtschaft

Ziel ist eine nachhaltige Stärkung der Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschaft 

Die Umsetzungsbegleitung

Bei der Umsetzung ihrer Projekte und Vorhaben werden die BürgermeisterInnen seit März 2019 auch von fachlicher Seite unterstützt: Das Team der Umsetzungsbegleitung unterstützt die BürgermeisterInnen bei allen anstehenden Aufgaben und dient als zentraler Ansprechpartner der ILE-Region.

 

Das Team besteht aus den beiden Regionalmanagern Hannes Bürckmann und Melanie Darger vom Entwicklungs- und Beratungsbüro neulandplus, das bereits seit über 25 Jahren mit Unternehmen, Landkreisen, Kommunen sowie Verbänden auf Landes- bzw. Bundesebene arbeitet.

Kontakt:

Hannes Bürckmann und Melanie Darger

Tel.: 09836 / 970 569
Mail:  ile-hesselberg-limes@neulandplus.de 

Unsere Projekte

 Die Steuerungsgruppe der ILE-Region hesselberg I limes hat aus der Fülle der im ILEK aufgeführten Projekte einige prioritäre Maßnahmen für den Umsetzungszeitraum beschlossen. Unsere Veröffentlichungen sowie weitere Informationen zu einzelnen Projekten können Sie unten auf der Seite finden. 

Kernwegenetzkonzept

Die Landwirtschaft prägt mit ihrer Flächennutzung wesentlich das Landschaftsbild der Allianz-Region. Ein leistungsfähiges, gemeindeübergreifendes Kernwegenetz ist deshalb von großer Bedeutung, zumal sich durch den landwirtschaftlichen Strukturwandel, den technischen Fortschritt sowie die zunehmende Bedeutung von Freizeit und Tourismus die Anforderungen an Wegefunktionen und -strukturen geändert haben. Mit einem inter-kommunalen Konzept für ein Kernwegenetz und möglichen Neuordnungs- und Sanierungsmaßnahmen kann der bedarfsgerechte und nachhaltige Erhalt und Ausbau wichtiger landwirtschaftlicher Wege unterstützt werden. Außerdem wird sichergestellt, dass diese Wege nicht wie häufig in der Vergangenheit an Gemeindegrenzen enden.

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Da die Überalterung immer mehr zunimmt, ist auch im dörflichen Bereich Barrierefreiheit im öffentlichen Raum notwendig. So können sich auch Ältere und Personen mit körperlicher Behinderung leichter ohne fremde Hilfe in der Öffentlichkeit bewegen und versorgen. Dies betrifft z.B. Sitzgelegenheiten, abgesenkte Bordsteine, Rollstuhlrampen bzw. Aufzüge, Wege für Sehbehinderte sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, wie Fußgängerüberwege. Diese Maßnahmen kommen auch anderen Personen, wie Familien mit Kinderwagen oder Mobilitätseingeschränkten zu Gute. Demzufolge bleiben Ältere und Personen mit körperlicher Behinderung im normalen Leben länger autark selbstbestimmt. Die Maßnahmen betreffen sowohl den öffentlichen Raum, als auch Infrastruktureinrichtungen, die von allen genutzt werden (z.B. Gemeindehäuser, Kirchen, Friedhof etc.)

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Die intra- und interregionale verkehrliche ÖPNV-Vernetzung der ILE-Region wird als sehr wichtig angesehen. Mangelnde Mobilität darf nicht zum Ausschlusskriterium werden, im ländlichen Raum wohnen zu wollen. Viele Bürgerinnen und Bürger der Allianz vor allem Ältere bzw. Personen ohne Auto / Führerschein aber auch viele Jugendliche (Schule, Ausbildung) nutzen den ÖPNV bzw. sind auf den ÖPNV angewiesen, sehen das Angebot jedoch als verbesserungsbedürftig an. Ziel ist daher eine Verbesserung der ÖPNV-Anbindung nach Ansbach und Baden-Württemberg sowie zudem eine bessere Taktung auch außerhalb schulischer Stoßzeiten für Schichtarbeiter und Auszubildende und für Ferienzeiten und Wochenenden. Weiterhin ist die Anbindung der Ortsteile an die Kernorte erwünscht.

Artenvielfalt & Naturschutz - "Jeder kunterbunte Kilometer zählt"

Die Gemeinden der ILE-Region hesselberg I limes führen mit dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken und dem deutschen Verband für Landschaftspflege das Projekt „100 kunterbunte Kilometer“ durch. Die Kommunen wollen im Rahmen von „Natürlich Bayern“ nicht nur beklagen, sondern neue, blühende Flächen schaffen oder durch eine bewusste Pflege Insekten und Blüten eine Chance geben. Schwerpunkt sind hier kommunale und landwirtschaftliche Flächen. Um auch die Bürger in der Region beim Anlegen von Blühflächen zu unterstützen und für den Artenschutz zu animieren, wird ab Frühjahr 2020 parallel das Projekt „Jeder kunterbunte Meter zählt!“ starten: Privatpersonen, die einen kunterbunten Meter in ihrem Garten anlegen möchten, erhalten ab dann Samentüten mit passender Saatgutmischung für jeweils 1 m2 kostenfrei im Rathaus ihrer Stadt oder Gemeinde. Um die neu geschaffenen Blühflächen und Fortschritte aufzuzeigen, sind alle Teilnehmer herzlich dazu eingeladen Fotos und Ort ihres „kunterbunten Quadratmeters“ an die ILE-Region zu senden – diese werden dann in eine Online-Karte eingepflegt.